Süßkartoffel-Pommes mit Tomaten-Karotten-Linsen

Natürlich – Süßkartoffel-Pommes müssen sein… Da man Süßkartoffeln genauso schlecht schneiden kann wie Kürbis, habe ich dasselbe Garverfahren angewandt: erst mal ab in den Backofen und erst wieder rausholen, wenn sie recht weich ist. Dann in Stäbe schneiden und bei hoher Temperatur in viel Öl scharf anbraten. So werden sie tatsächlich kross. Allerdings nur für eine recht kurze Zeit… Danach sind sie etwas labberig, und natürlich beim Aufwärmen auch. Im Ofen aufwärmen wäre bestimmt besser.

Zutaten für die Linsen:

Tomaten

Möhren mit dem Grün, das frisch aussieht

Zwiebel

Knoblauch

Salbei

Linsen

Zubereitung: 

Einige Tomaten in kochendes Wasser geben, anschließend Haut abziehen. In dem Wasser die Linsen kochen. Alles übrige an Gemüse klein schneiden und anbraten. Möhrengrün und Salbei fein hacken. Schalenlose Tomaten auch klein schneiden. Alles, auch die Linsen, zu dem Gemüse geben.

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Süßkartoffel im Hochbeet

Erstmalig habe ich in diesem Jahr Süßkartoffeln angebaut. Es kam per Paket eine Pflanze, aufwändig verpackt. Eigentlich hatte ich mit ein paar mehr gerechnet… Aber egal. Ich pflanzte sie im Hochbeet ein, denn da war noch Platz. Schon bald wucherte sie über die Ränder. Dann zeigten sich auch wunderschöne Blüten – die Süßkartoffel gehört zu den Windengewächsen.

Und nun habe ich mit der Ernte begonnen – und bin sehr positiv überrascht: Habe bislang zwei dicke Knollen ausgegraben. Und obwohl sie so riesig sind, schmecken sie trotzdem sehr gut. Besser als die Süßkartoffeln, die es im Supermarkt gibt und über die mir ein Jamaikaner einmal sagte: „Das, was ihr hier bekommt, fressen bei uns die Schweine“…

Süßkartoffeln, große. Zum Vergleich eine zarte Frauenhand daneben.

Rezept folgt in Kürze…

Mahonien-Gelee

In diesem Jahr hat sich die Mahonie, die 2016 nur aus einem Zweig bestand, ausgebreitet. Juhu! Mehrere Zweige mit durchaus zahlreichen Beeren dran. Da Amseln das fiese saure Zeug durchaus mögen, habe ich sie zum Ausreifen mit Vlies geschützt. (Allerdings war es nicht gerade professionell befestigt und ist mehrere Male weggeweht. Ob es also überhaupt einen Nutzen hatte, weiß ich nicht.) So konnte ich jedenfalls mehrere Beeren ernten. 

Es empfiehlt sich überhaupt nicht, diese roh zu essen: Nicht nur sind sie ungenießbar sauer, sondern auch giftig. Man kann sie aber kochen und den Saft zu Gelee verarbeiten. Das schmeckt wie bei allen sauren Früchten dann sehr gut. Und hat zudem eine wunderschöne, brombeerrote Farbe… Immerhin ein kleines Glas habe ich zusammenbekommen.

Liebe Amseln, ich habe euch extra einige Beeren übriggelassen. Jetzt holt sie euch gefälligst auch…

Wer mehr über die Mahonie wissen möchte, kann sich hier informieren:

https://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/mahonie-mahonia-aquifolium/

Blumenkohlsuppe

Nein, Blumenkohl wächst leider nicht in meinem Garten. Aber immerhin Kartoffeln, Zwiebeln und Giersch, die es für diese Suppe auch braucht…

Zutaten:

Kartoffeln

Blumenkohl

Zwiebeln

Parmesan

Milch

Getrocknete oder frische Kräuter (in diesem Fall getrockneter Giersch)

Zubereitung:

Blumenkohl in Stücken im Backofen garen,  bis er bräunt. Kartoffeln mit Schale kochen. Zwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne in Röstzwiebeln verwandeln. Schale der gekochten Kartoffeln abziehen, zerstampfen. Parmesan fein reiben. Blumenkohl, Röstzwiebeln, Kräuter und Milch zu den Kartoffeln geben, alles pürieren. Mit Wasser bzw. Milch auffüllen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Parmesan hinzufügen und schmelzen lassen.

Das Wichtigste an der ganzen Sache sind eigentlich die Röstzwiebeln…


Bratkartoffeln mit Schafgarben-Pesto, Mangold und Spiegelei

Im Moment gibt selbst unser kleiner Garten recht viel an Ernte her, so dass ich (fast) komplette Mahlzeiten daraus zubereiten kann. Juhu! Kartoffeln, Zwiebeln, Mangold und Schafgarbe für dieses Gericht sind aus dem eigenen Garten.

Schafgarben-Pesto:

Blätter und Blüten der Schafgarbe können verwendet werden. Ich habe sie mit Erdnussöl, gemahlenen Mandeln und Parmesan zu einem Pesto verarbeitet.

Mangold und Bratkartoffeln:

Mangold waschen. Stiele klein schneiden. Zwiebel klein schneiden. Kartoffel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Mangoldstiele anbraten. Kartoffeln hinzufügen. Kurz vor dem Garpunkt Mangoldblätter blanchieren und Spiegelei braten. Zum Servieren Pesto an die Kartoffeln geben.

Selbstaussaat

Bei Blumen und Wildkräutern erhoffen wir uns natürlich, dass sie Samen ansetzen, diese in unserem Garten wieder auf und in die Erde fallen und im nächsten Jahr wieder etwas daraus wächst. Dieser Kreislauf des Lebens ist schon sehr faszinierend.

Noch spannender wird es, wenn die Natur einen überrascht – und plötzlich beispielsweise Nutzpflanzen wachsen, wo man sie nicht erwartet.

Wie diese Tomate: Mitten in einem Beet, das eigentlich Feuerbohnen und Kürbispflanzen beherbergt, tauchte sie auf. Keine Ahnung, wie die Samen dahin gekommen sind. Es ist nun ein spannendes Experiment, unter anderem, da sie jeden Regenschauer abbekommt – und davon gab es im August bislang einige.

Immerhin zwei Früchte trägt die Tomate, die sich selbst ausgesät hat

Im selben Beet wachsen zwei Sonnenblumen meterhoch in den Himmel. Bei ihnen ist klar, dass sie aus Samen gewachsen sind, die letzten Herbst nicht die Vögel gepickt haben, sondern die zu Boden gefallen sind. Interessant ist aber, dass diese Exemplare hervorragend wachsen, während die mit viel Liebe und Mühe vorgezogenen vor sich hin kümmern.

Und schließlich die Litschi-Tomate: Sie wollte sich offenbar nicht aus dem Garten vertreiben lassen, wie ich es geplant hatte. Gleich mehrere Pflanzen sind auf dem Kartoffelbeet wieder aufgetaucht.